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| Der Kubus des Altarraumes ist angehoben und ruht auf zwei nebeneinandergestellten Säulen an jeder seiner vier Seitem. |

Eine Verwendungsweise des Betons, dessen Grundstoff wir gestern im Zementwerk Rüdersdorf kennenlernen konnten, haben wir schon am Mittwoch in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche von Egon Eiermann gesehen.Auf der achteckigen Grundplatte stehen Säulen, die ein vertikales und horizontales Gerüst aus Stahl halten, in das die mir Glassteinen gefüllten Betonrasterplatten eingehängt sind.
Es gibt außer dem Altarraum auch einen fünfeckigen Glockenturm und eine falche rechteckige Kapelle.
Schon hier, obwohl die Kirche mitten in der Stadt steht und ein Touristenmagnet ist, konnten wir Spuren von Vernachlässigung entdecken.
Das Erschrecken über den äußeren Zustand der Gedenkkirche, dem Gemeindezentrum Plötzensee, war dagegen gewaltig. Schon sehr ungewohnt für uns war, dass die Kirche sich mit keiner Kleinigkeit von der sie umgebenden Architektur abhebt, ein Prinzip, dass wir erst später bemerken sollten. Sie soll sich einfügen und damit für jeden Menschen jeden Glaubens offen sein; hier geht es darum, dass jeder sich an die furchtbaren Hinrichtungen politischer und religiöser Gegner des NS-Regims erinnern soll.
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| Der Hof und der Eingang in die Kirche |
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| Die Straßenansicht des Gemeindezentrums Plötzensee |
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| Der Eingang in das Gemeindezentrum |
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| Hier sind die Schäden unübersehbar! |
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| Im Innern des Gemeindezentrums befindet sich ein Kubus, der Gedenk- und Altarraum |






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