Gestern haben wir uns also mit einem Backsteinbau, der Bürgerkirche St. Nikolai beschäftigt.
Berliner Dom
Heute haben wir den Berliner Dom besucht. Im Gegensatz zu den schlichten Formen und der Übersichtlichkeit der gotischen Nikolaikirche waren wir von der Größe und der Pracht der Überfülle an eklektizistischen Dekorationen ganz erschlagen.
Der Berliner Dom wurde unter Wilhelm II in historistischem Stil in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den italienischen Barock von dem Architekten Julius Raschdorff und seinem Sohn Otto Raschdorff gebaut. Wilhelm II wachte in allen Details über sämtliche Bauausführungen und nahm damit großen Einfluss auf die Gestalt der Predigtkirche. Selbst die Glasmalereien, die der Historienmaler Anton von Werner herstellte sind genau nach Wilhelms Wünschen.
Auch wenn man um 1900 schon über ganz andere Konstruktionsmethoden verfügte, sollte dieser Dom wirken, als sei er ein Renaissancegebäude. Aus diesem Grund ist er von innen und außen vollständig mit dem gelben, warm wirkenden Sandstein verblendet. Das Material und seine Farbe finden wir an fast allen Fassaden hier am Platz, wie hier im Hintergrund die "Alte Nationalgalerie"(im Stil eines griechischen Tempels).
| Das ist Maria von Fransecky mit dem Bild Wilhelm II. |
| Der unpolierte Sandstein einer Säule am Eingang des Domes. |
| Wird Sandstein nicht regelmäßig gepflegt, läuft er schwarz an. |
| Auch aus Sandstein ist das Taufbecken. Hier ist der Sandstein zwar nicht poliert, aber äußerst fein geschliffen. |
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